StartseiteSportartenAktuelle TermineAktivitätenLinks/Presse und mehrInterner Bereich

Links/Presse und mehr:

Aufnahmeformulare / Kündigung und Grundbeitrag

Satzung der SG Kaarst

DOSB Info

Links

SG Image Boschüre

SG Newsletter

Presse

Aufstellung SG Beiträge

Routenplaner

Anreise zur Sportanlage am Kaarster See

Sportstättenbelegung

Studie Demographische Entwicklung

Allgemein:

Startseite

Kontakt Geschäftsstelle

Kontakt Sportbistro "Vital"

Vorstand - Beirat

Aufnahmeformulare

Der Freiburger Kreis

Webmaster

Sitemap

Impressum

VON RUDOLF BARNHOIT

KAARST Es könnte alles so schön sein: Die Mitgliederzahlen sind gestiegen, in diesem Jahr wird die SG Kaarst voraussichtlich wieder schwarze Zahlen schreiben - wenn da nur nur nicht das Schreckgespenst „Sportstättennutzungsgebühr" herumgeistern würde. Heinz Wieland, 1. Vorsitzender des 7030 Mitglieder starken Sportvereins, wandte sich auf der Delegiertenversammlung vehement gegen eine „Sportsteuer", möchte aber nicht mit leeren Händen dastehen: Sein Verein wäre bereit, Sportstätten zu bewirtschaften - Kosten für die Stadt senken, statt Einnahmen zu erhöhen, lautet sein Motto.

„7030 Mitglieder - das ist Rekord, damit sind wir einer der größten Sportvereine in Deutschland", freute sich der Vorsitzende der SG Kaarst im vereinseigenen Sport- und Ge-

sundheitszentrum. Auch vom Studio hatte er Gutes zu berichten: „Dort haben wir zurzeit 874 Mitglieder - rund 150 mehr als noch vor einem Jahr."
Eine weitere beeindruckende Zahl: Rund jeder sechste Kaarster ist Mitglied der SG Kaarst. Schatzmeister Karl-Heinz Flesch hatte ebenfalls Positives zu berichten: Zwar habe das Vorjahr mit rund 15 000 „Miesen" abgeschlossen - hinzu kommen rund 21000 Euro Verluste, die das Bistro, hauptsächlich bedingt durch eine Steuernachzahlung in Höhe Von 15600 Euro verursacht hat. Aber künftig sollen schwarze Zahlen geschrieben werden. Die Gesamtausgaben beliefen sich in 2005 auf 1,51 Millionen Euro: „Das entspricht der Größenordnung eines kleinen Wirtschaftsbetriebes", gab Flesch zu verstehen. Und er nannte noch einige Zahlen, die belegen sollten, dass die SG Kaarst eine nicht zu

unterschätzende wirtschaftliche Bedeutung hat: „Die Personalkosten betragen 765 000 Euro - dieses Geld fließt in die Kaarster Wirtschaft. Die SG Kaarst als Arbeitgeber beschäftigt 15 Mitarbeiter, bildet einen jungen Menschen aus und hat derzeit 45 Minijobber.

Schreckgespenst „Hallengebühr"

Die Stimmung im Verein ist gut -Indikator ist die Tatsache, dass der Vorstand ohne eine einzige Gegenstimme entlastet wurde. Dasselbe gilt auch für den Beirat unter dem Vorsitz von Theo Thissen. Der hatte, ebenso wie die beiden anderen CDU-Ratsherren Ingo Kotzian und Hans-Georg Schröder - beide sind in der SG Kaarst aktiv - keinen leichten Stand. Die Delegierten ließen nicht locker: Nachdem Sylke Markert (Die Grünen) klar gegen eine Sportstättennutzungsgebühr ausgesprochen
hatte, sollten auch die CDU-Repräsentanten „Farbe bekennen". SG-Sportwart Ingo Kotzian verprach, gegen eine Sportstättenbenutzungsgebühr zu stimmen und auch Theo Thissen wurde deutlich: „Wir sind aufgerufen, Kosten zu sparen." Er sei gegen eine Sportstättenbenutzungsgebühr.
Heinz Wieland gab sich kämpferisch: Die Diskussion um die ungeliebte Sportstättennutzungsgebühr habe die Sportvereine in der Stadt zusammenrücken lassen. Er sprach von verunsicherten und beunruhigten Mitarbeitern, die um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze fürchten und malte schwarz: „Eine wie auch immer ausgestaltete Sportsteuer wäre für uns eine Katastrophe." Worauf er ausdrücklich hinwies: Wenn die SG Kaarst Sportstätten managen würde, hätten nach wie vor auch andere Nutzer Zugang zu den Hallen und Plätzen."