StartseiteSportartenAktuelle TermineAktivitätenLinks/Presse und mehrInterner Bereich

Links/Presse und mehr:

Aufnahmeformulare / Kündigung und Grundbeitrag

Satzung der SG Kaarst

DOSB Info

Links

SG Image Boschüre

SG Newsletter

Presse

Aufstellung SG Beiträge

Routenplaner

Anreise zur Sportanlage am Kaarster See

Sportstättenbelegung

Studie Demographische Entwicklung

Allgemein:

Startseite

Kontakt Geschäftsstelle

Kontakt Sportbistro "Vital"

Vorstand - Beirat

Aufnahmeformulare

Der Freiburger Kreis

Webmaster

Sitemap

Impressum

Architektur in Kaarst stand im Mittelpunkt
„Klare Zeichen setzen“

Von Thilo Zimmermann
Weit über tausend Besucher strömten am Samstag ins Albert-Einstein-Forum: Die Stadt richtete dort ihren traditionellen Bürgerfrühschoppen zum Start ins neue Jahr aus. Die Architektur in Kaarst stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Chance zum Gespräch blieb nicht ungenutzt.
Manfred Meuter nannte es beim Namen: „Kaarst ist besonders stark gewachsen und hat dadurch zwangsläufig viele moderne Komplexe.“ Für den Technischen Beigeordnete in Diensten der Stadt lag es deshalb auch „in der Luft“, dass das Thema des großen Bürgerfrühschoppens einmal „Architektur in Kaarst“ heißen müsse. Am Samstag war es dann soweit. Weit über tausend Besucher kamen zum informellen Start ins neue Jahr ins Albert-Einstein-Forum und ließen sich die Chance zu Information und Gespräch nicht entgehen. Empfangen wurden sie von den Werbetafeln heimischer Architekturbüros.

Manfred Meuter und Bruno Nelles, Bereichsleiter „Stadtentwicklung, Planung, Bauordnung“, gaben gern Anschauungsunterricht. Rathaus-Sprecher Klaus Stevens hatte eine Dia-Show mit 180 Bildern sowie noch einmal 60 großformatige Fotos vorbereitet, um den Gästen zu zeigen, wie stark sich Kaarst weiterentwickelt hat. Die Palette reichte von Einfamilienhäusern über den Geschosswohnungsbau bis hin zur Freiraumgestaltung. „Denn Architektur steht immer im Kontakt zur Landschaft und zur Nachbarschaft“, so die Planer.
„Klare Zeichen setzen“ wollen sie laut Meuter vor allem an den Ortseingängen wie vor Büttgen, wo die neue Parker-Hannifin-Zentrale nicht zu übersehen ist. „Wir favorisieren eine deutliche Raumkante zwischen Landschaft und Bebauung“, so das Credo. In der Ausstellung kamen städtische Gebäude wie die Realschule Büttgen ebenso wenig zu kurz wie der Martinus-Kindergarten oder das in einem Modell dargestellte Gesundheits- und Bewegungszentrum der Sportgemeinschaft (SG) Kaarst.
„Die Baugenehminungsgebühren sind ein wichtiger Indikator für die Baukonjunktur. Während sie in anderen Städten bis zur Hälfte eingebrochen sind, liegen sie in Kaarst 50 Prozent über dem ursprünglichen Ansatz“, erläuterte Manfred Meuter den Besuchern. Das „Thema 2005“ steht für ihn schon fest: Es ist das Landes-Modellvorhaben „Immobilien- und Standortgemeinschaft Neumarkt“, das stark auf dem frühzeitigen Zusammenwirken von öffentlicher und privater Hand beruht. „Bis zur Sommerpause sollten die Eckpunkte klar herausgearbeitet sein“, lautete die Prognose des Beigeordneten.
Sein Chef, Bürgermeister Franz-Josef Moormann, hatte den Bürgerfrühschoppen zuvor als „ein Stück Kaarst, wie es leibt und lebt“ bezeichnet und wünschte den Besuchern „Gesundheit, Glück und Gottes Segen“. Moormann erinnerte an die Hilfsbereitschaft nach der Flutkatastrophe in Asien: „Wir erleben, dass alle zusammenhalten und gemeinsam mit anpacken. Das sind die Fähigkeiten, die uns voranbringen und die wir 2005 kultivieren sollten“, sagte der Politiker. Er begrüßte die Sternsinger aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Martinus um Pastor Dr. Kurt-Peter Gertz und Diakon Norbert Schmitz genauso wie das „Swing Orchester Kaarst“ unter Leitung von Jürgen Mölders, das für den guten Ton sorgte.
Außerdem herzlich willkommen waren die Kaarster Karnevalsvereine mit dem Prinzenpaar David und Meike an der Spitze. Die Stadt nutzte die Gunst der Stunde und brachte ihre neuen Broschüren unters Volk: Dazu gehörten Bürgerhaushalt und Verwaltungstelefonbuch ebenso wie das Volkshochschul-Programm und die neue Broschüre übers umstrittene Kunstwerk „Brücken über den Nordkanal“. Zahlreiche Einrichtungen aus der Stadt waren mit einem Informationsstand vertreten.

INFO

Bürgerfrühschoppen zur Präsentation genutzt
Neben Stadtverwaltung, Architekturbüros und Volkshochschule nutzten folgenden Einrichtungen den Bürgerfrühschoppen, um sich und ihr Engagement zu präsentieren: Malteser Hilfsdienst, Gesellschaft Carolus, Briefmarkenfreunde, Arbeitskreis Heimatkunde der Schützenbruderschaft Büttgen, ökumenische Tschernobyl-Hilfe, Stadtsparkasse, Partnerschaftsverein La Madeleine, Sportforum, Fördergemeinschaft Braunsmühle, Museumsförderverein Tuppenhof, Nepal-Initiative, Künstlervereinigung Salix, Förderverein „Bodendenkmal Nordkanal“, Hospizbewegung, Sportgemeinschaft und Grundwasserinitiative Kaarst.